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Aiguille de la Grande Sassière, 3747 m
Le Saut - Westgrat 

Hanspeter Willi (Tourengänger)
Hanspeter Willi
10.12.2008, 12:08
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Le Saut - Westgrat  Alpine Wanderung
IGN 3532 ET
1467 m
4.0 Stunden
45:30:19:N | 6:59:59:E       
Genereller Hinweis:
Diese Route ist nicht markiert. Es ist aber bei schneefreien Verhältnissen eine gut sichtbare Pfadspur bis zum Gipfel vorhanden. Bei Nebel im Abstieg ist zu beachten, dass der Wechsel vom Westgrat auf den Südwestrücken bei Punkt 3313 nicht verpasst wird.

Den Ausgangspunkt am Staubecken Le Saut erreicht man mit dem Auto ab der kleinen Ortschaft Le Villaret du Nial am Lac du Chevril über eine schmale, aber gute Strasse. Für einen allfälligen Fussaufstieg benötigt man hierfür eine gute Stunde.

Vom vorderen Parkplatz am Staubecken steigt man erst etwa 150 Höhenmeter ziemlich gerade den Hang hoch. Danach führt die Spur an Steilheit verlierend nach Westen auf den Plan de la Casette.
Schwierigkeit: T2, Pfadspur.

Bei der Verzweigung am Plan de la Casette nimmt man die besser sichtbare, bergwärts führende Pfadspur. Sie führt über eine kurze, aber gut gangbare Schrofenstufe auf den Südwestrücken der Aiguille de la Grande Sassière hoch. Diesem meist breiten Rücken folgt man in herrlich aussichtsreicher Wanderung mit etwas Auf und Ab bis zur sperrenden Felsstufe bei Punkt 3313. Lediglich eine kurze, leichte Felsstufe verlangt auf drei, vier Metern den Einsatz der Hände.
Schwierigkeit: T3, Pfadspur.

Die sperrende Felsstufe bei Punkt 3313 umgeht man in Schutt und leichten Schrofen auf Pfadspuren in der Westseite, worauf man den eigentlichen Westgrat der Aiguille de la Grande Sassière erreicht.
Schwierigkeit: T4, Pfadspur.

Am Rande des Glacier de la Sassière folgt man nun auf der Pfadspur dem Westgrat bis zum Gipfel. Der Pfad verliert zuerst etwas an Höhe, verläuft dann mehr oder weniger flach, um am Gipfelaufbau selbst für knappe 300 Höhenmeter auf etwa 30 Grad aufzusteilen.
Schwierigkeit: T3, Pfadspur.
Zeitbedarf: ab Parkplatz Le Saut etwa 4 Stunden
Bei guten Tourenbedingungen, wie man sie im Hochsommer normalerweise antrifft, ist nebst gutem Schuhwerk keine weitere Ausrüstung notwendig. Dann kann der Aufstieg auch interessierten, ausdauernden Kindern ab etwa 12 Jahren ein unvergessliches Bergerlebnis bieten.

Bei erschwerten Verhältnissen wie Nässe, schattseitig gefrorenem Boden, Schneelage oder Vereisung - was gerne, aber nicht ausschliesslich im Frühsommer oder Herbst auftritt - führt der vernünftige Berggänger mindestens Grödel oder Steigeisen mit sich und passt sein Verhalten am Berg den aktuell herrschenden Verhältnissen an.

Betreffend Schwierigkeitsbewertung beachtet bitte die neue Berg- und Alpinwanderskala des Schweizerischen Alpenclubs (http://www.bergportal.ch/infos/SAC_Wanderskala.pdf).

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