TourenFührer - Gipfel
Piz Sardona / Surenstock, 3056 m.ü.M.
Hanspeter Willi (Tourengänger)
Hanspeter Willi
18.08.2008, 12:17
11163 mal angezeigt
Piz Sardona / Surenstock, 3056 m.ü.M.
CH - Glarus - St. Gallen
LKS 1174
46:55:23:N | 9:15:6:E 738085 | 198465 (Schweiz)
| Weisstannen, Vorsiez (Fahrtdauer: ÖV-Ausgangspunkt erfassen) |
| Weisstannen, Oberdorf (Fahrtdauer: ÖV-Ausgangspunkt erfassen) |
| Gigerwald, Staudamm (Fahrtdauer: ÖV-Ausgangspunkt erfassen) |
| Elm, Station (Fahrtdauer: ÖV-Ausgangspunkt erfassen) |
| Elm SBE (Fahrtdauer: ÖV-Ausgangspunkt erfassen) |
| Provided by www.arrlee.ch |
7-Tages Vorhersage für Piz Sardona (Quelle: meteoblue.com)
Zentraler, drei Kilometer langer, von Nord nach Süd gerichteter, geografisch bedeutsamer Bergstock in der Kulmination der Täler Sernftal, Weisstannental und Calfeisental, dessen südlicher Eckpunkt vom Piz Segnas und dessen nördlicher Endpunkt vom Piz Sardona gebildet wird. Die Senke zwischen den fast zwei Kilometer auseinander liegenden Gipfeln wird durch das mit 2943 Metern Höhe nur unwesentlich tiefere Surajoch gebildet.
Am höchsten Punkt des Piz Sardona findet sich ein ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, den höchsten Punkt des Piz Segnas markiert ein kleiner Steinmann.
Aufbau:
Wenig ansteigende, schutt- und firnbedeckte Gipfelkuppe, die west-, nord- und ostseitig von steilen und brüchigen Wänden umgeben ist, während südseitig eine wellige Schuttfläche Richtung Piz Segnas zieht.
Der Piz Sardona weist eher wandartigen Charakter auf, nur der Richtung Alp Sardona herunterziehende Ostgrat ist stark ausgebildet.
Ostseitig ist der arg geschrumpfte Sardonagletscher vorgelagert, im zusammen mit der Gross Schibe gebildeten Becken auf der Nordostseite liegen die Reste des Chli Gletschers. Die ehemalige Vergletscherung am Gipfelplateau beschränkt sich auf die Ostflanke, im Bereich des eigentlichen Plateaus ist sie heute nahezu verschwunden.
Gestein:
Der Unterbau besteht aus Flysch (Kalk- und Tonschiefer, Kalk- und Mergelbänke, Sandstein und Quarzite). Darüber ist der bedeutend ältere Verrucano (Plagioklasgneis, Schiefer) überschoben.
Normalweg:
Vom Surajoch über die südseitige Schuttfläche. Das Surajoch erreicht man gletscherfrei vom Piz Segnas her kommend sowie mittels Gletscheranstieg entweder aus dem Calfeisental über die Sardonahütte oder von Flims her über Segnas Sura.
Panorama:
Umfassende Ausblicke von den Ötztaler bis zu den Walliser Alpen, von den Berninaalpen bis zu den Höhen des Juras. Der Piz Sardona bietet seiner idealen Stellung wegen gegenüber dem Piz Segnas trotz etwas geringerer Höhe die weitere Fernsicht.
Namensgebung:
Sardona dürfte aus dem rätoromanischen 'Quelle’ entstanden und über die im Calfeisental am Fusse des Gipfels liegende, gleichnamige Alp zum Gipfel gewandert sein. Die urkundlich erwähnte Alp Surdauna dürfte also die Quellenalp gewesen sein.
Surenstock kommt ebenfalls aus dem rätoromanischen und kann als der 'obere Berg' gedeutet werden.
Am höchsten Punkt des Piz Sardona findet sich ein ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, den höchsten Punkt des Piz Segnas markiert ein kleiner Steinmann.
Aufbau:
Wenig ansteigende, schutt- und firnbedeckte Gipfelkuppe, die west-, nord- und ostseitig von steilen und brüchigen Wänden umgeben ist, während südseitig eine wellige Schuttfläche Richtung Piz Segnas zieht.
Der Piz Sardona weist eher wandartigen Charakter auf, nur der Richtung Alp Sardona herunterziehende Ostgrat ist stark ausgebildet.
Ostseitig ist der arg geschrumpfte Sardonagletscher vorgelagert, im zusammen mit der Gross Schibe gebildeten Becken auf der Nordostseite liegen die Reste des Chli Gletschers. Die ehemalige Vergletscherung am Gipfelplateau beschränkt sich auf die Ostflanke, im Bereich des eigentlichen Plateaus ist sie heute nahezu verschwunden.
Gestein:
Der Unterbau besteht aus Flysch (Kalk- und Tonschiefer, Kalk- und Mergelbänke, Sandstein und Quarzite). Darüber ist der bedeutend ältere Verrucano (Plagioklasgneis, Schiefer) überschoben.
Normalweg:
Vom Surajoch über die südseitige Schuttfläche. Das Surajoch erreicht man gletscherfrei vom Piz Segnas her kommend sowie mittels Gletscheranstieg entweder aus dem Calfeisental über die Sardonahütte oder von Flims her über Segnas Sura.
Panorama:
Umfassende Ausblicke von den Ötztaler bis zu den Walliser Alpen, von den Berninaalpen bis zu den Höhen des Juras. Der Piz Sardona bietet seiner idealen Stellung wegen gegenüber dem Piz Segnas trotz etwas geringerer Höhe die weitere Fernsicht.
Namensgebung:
Sardona dürfte aus dem rätoromanischen 'Quelle’ entstanden und über die im Calfeisental am Fusse des Gipfels liegende, gleichnamige Alp zum Gipfel gewandert sein. Die urkundlich erwähnte Alp Surdauna dürfte also die Quellenalp gewesen sein.
Surenstock kommt ebenfalls aus dem rätoromanischen und kann als der 'obere Berg' gedeutet werden.

