Gipfelbuch - Details
Ofenhoren, 2943 m.ü.M.
Shepherd (Tourengänger)
17.07.2009, 14:37
781 mal angezeigt
Gipfelinformationen
Ofenhoren, 2943 m.ü.M.
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
668515 | 166794 (Schweiz)
46:38:56:N | 8:20:1:E
46:38:56:N | 8:20:1:E
Routeninformationen
- (
Alpine Wanderung)
Parkplatz Chüenzentennlen (N Grimselpass) 1596 m, Gelmersee (E-Weg), Gelmerhütte 2412 m, entlang W Bachlauf durch Obrists Diechter, dann NW bis oberhalb namenlosen Seeli 2667; Ofenhoren Ostgrat Punkt 2822, Umrundung Südgrat und Aufstieg Westgrat, Hundebiwak, Ofenhoren 2943 m. Gleicher Weg zurück, Gelmersee W-Weg
1607 m
Verhältnisinformationen
24.07.2008
1 Person(en)
ja
…wer das Ziel dieser Bergtour liest, ist nicht etwa reif für ein Produkt aus dem Hause Fielmann! Es heisst tatsächlich Ofenhoren, und nicht Ofenhorn. Nicht ganz so hoch wie der beinahe Namensvetter aus dem Wallis, dafür mit schrofferer und zerklüfteterer Silhouette. – Trotzdem ist dies der allererste Gipfelbucheintrag in diesem Forum!
Der Aufstieg ist äusserst abwechslungsreich und bietet zahlreiche berglandschaftliche Leckerbissen: Zuerst quer durch felsige Hänge zum idyllischen Gelmersee, entlang Wasserfällen hoch zur Gelmerhütte, durch die weite Ebene von Obrists Diechter, dann in ein faszinierendes vom Ofenhoren dominiertes alpines Gelände mit einem malerischen gelegenen Bergsee.
Die Route (Wegspuren bzw. meist weglos) ist nach der Gelmerhütte gut, teilweise sogar sehr gut mit Steinmannli markiert – im Gegensatz zu anderen Berggebieten, wo amateurhafte Steinmannli-Bauer oft mehr für pfadfinderische Verwirrung statt Erleuchtung sorgen. Den Ostgrat habe ich bestiegen, weil der Weg durch einen einmalig schönen von Firn und rotem Fels geprägten Hang führt, notwendig ist dieser Umweg selbstverständlich nicht.
Beim Aufstieg zum Westgrat muss man darauf achten, dass man nicht zu weit westlich abdriftet und dann plötzlich mit schwierigen Blockformationen konfrontiert ist. Just unterhalb des Grates steht ein Steinmannli, das es anzupeilen gilt. Das letzte Stück zum Gipfel ist leichtes Klettergelände, ich habe deshalb die Hunde auf dem Grat zurückgelassen (die überdies eh kaum Platz auf dem im wahrsten Sinne des Wortes spitzen Gipfel gefunden hätten). Dort gibt es eine Gamelle, aber kein Gipfelbuch; der nächste Ofenhorenbezwinger soll doch bitte diesen Missstand beheben.
Profil dieser Tour: 19 km Distanz, 1607 Höhenmeter, reine Marschzeit neun Stunden. Ohne Ostgrat-Schuelreisli minus 100 Höhenmeter, minus zwei Kilometer, minus 45 Minuten.
Der Aufstieg ist äusserst abwechslungsreich und bietet zahlreiche berglandschaftliche Leckerbissen: Zuerst quer durch felsige Hänge zum idyllischen Gelmersee, entlang Wasserfällen hoch zur Gelmerhütte, durch die weite Ebene von Obrists Diechter, dann in ein faszinierendes vom Ofenhoren dominiertes alpines Gelände mit einem malerischen gelegenen Bergsee.
Die Route (Wegspuren bzw. meist weglos) ist nach der Gelmerhütte gut, teilweise sogar sehr gut mit Steinmannli markiert – im Gegensatz zu anderen Berggebieten, wo amateurhafte Steinmannli-Bauer oft mehr für pfadfinderische Verwirrung statt Erleuchtung sorgen. Den Ostgrat habe ich bestiegen, weil der Weg durch einen einmalig schönen von Firn und rotem Fels geprägten Hang führt, notwendig ist dieser Umweg selbstverständlich nicht.
Beim Aufstieg zum Westgrat muss man darauf achten, dass man nicht zu weit westlich abdriftet und dann plötzlich mit schwierigen Blockformationen konfrontiert ist. Just unterhalb des Grates steht ein Steinmannli, das es anzupeilen gilt. Das letzte Stück zum Gipfel ist leichtes Klettergelände, ich habe deshalb die Hunde auf dem Grat zurückgelassen (die überdies eh kaum Platz auf dem im wahrsten Sinne des Wortes spitzen Gipfel gefunden hätten). Dort gibt es eine Gamelle, aber kein Gipfelbuch; der nächste Ofenhorenbezwinger soll doch bitte diesen Missstand beheben.
Profil dieser Tour: 19 km Distanz, 1607 Höhenmeter, reine Marschzeit neun Stunden. Ohne Ostgrat-Schuelreisli minus 100 Höhenmeter, minus zwei Kilometer, minus 45 Minuten.
Ich hätte ja gern die mit 106 % Steigung steilste Standseilbahn der Welt, nämlich die Gelmerbahn genommen, angesichts der Warmduscher-Betriebszeiten von 09.00 bis 16.00 Uhr war dies jedoch ein Ding der Unmöglichkeit. Dieser Fahrplan ist bestenfalls ideal für einen Piraten mit Holzbein: Rauf mit der ersten Bahn, fünf Stunden mühsam um den Gelmersee humpeln, und dann mit der letzten Bahn wieder zu Tal fahren… In meinem nächsten Leben werde ich dann aber die Kraftwerke Oberhasli AG (zu denen die Gelmerbahn gehört) leiten und für einen deutlich innovativeren Wind bei der Vermarktung derartiger Nebenleistungen sorgen (bitte dies schon mal den Ur- und Ururenkeln unter drei Jahren mitteilen, die werden nämlich meine zukünftigen Klienten für die Gelmerbahn sein…).
Weitere Details und Bilder unter www.flickr.com/photos/von-marazzi
NEU - Homepage: www.hikr.org/user/Shepherd
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