Gipfelbuch - Details

Laucherenstock, 2639 m.ü.M.

Shepherd (Tourengänger)
17.07.2009, 14:38
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Detail


Gipfelinformationen

Laucherenstock, 2639 m.ü.M.
CH - Zentralschweiz
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677816 | 189808 (Schweiz)
46:51:17:N | 8:27:33:E

Routeninformationen

- (Alpine Wanderung Alpine Wanderung)
Bergstation Luftseilbahn Bannalpsee Chrüzhütte 1720 m, Urnerstafel 1690 m, Hungerloch, Schwarzgraben, Firlegi 2302 m. Weglos, aber blau markiert via nördliche Felsbänder und dann auf gestuftem Fels zu Laucherenstock; Abstieg nach Westen, weglos bis Ostgrat Chli Sättelistock; rot markierter Weg (Wegspuren) zu Punkt 1865, dann auf Walenpfad Plänggeli hinunter zu Station Bannalpsee 1573 m
985 m

Verhältnisinformationen

19.07.2008
1 Person(en)
ja
Der Laucherenstock (ab Bannalp) ist im Winter – siehe mein Gipfelbucheintrag vom 20.4.08 – ein beliebtes Skitourenziel. Aber auch im Sommer lohnt sich eine Besteigung, zumal dann praktisch niemand sonst in der ganzen Gegend unterwegs ist (wie dies auch bei dieser Tour der Fall war, die Touri-Ströme bewegten sich ausschliesslich um den Bannalpsee, bzw. Richtung Schonegg und Chaiserstuel).



Bis Firlegi folgt man im Schwarzgraben mehr oder weniger dem Winteraufstieg. Eine etwas nördlichere Routenwahl (teilw. Wegspuren) empfiehlt sich, v.a. im oberen Teil ein Ausholen Richtung Münggenstöckli, um dann oberhalb des obersten einzelgaragengrossen Felsbrockens zum Grätchen zu queren. Von da an ist die weitere Route mit blauen Punkten oder Strichen markiert. Es sind noch ausgedehnte Altschneefelder zu verzeichnen, an steileren Stellen müssen z.T. Tritte reingetreten werden, bzw. kann man sie am oberen Rand entlang der aperen Wandfüsse umgehen. Später muss darauf geachtet werden, dass man den richtigen Einstieg (auf ca. 2450 m) in die oberen Felsbänder und -stufen nicht verpasst.



Der Abstieg über die ausgedehnten Karstfelder (die bei Neuschnee mit geringer Auflage gemieden werden sollten!) südlich des Schinbergs verläuft weglos. Westlich von Punkt 2215 ist dann ein Pfad mit Steinmannli und roten Farbtupfen markiert. Dieser führt bald über sehr steil geneigte bis fast senkrechte Felsplatten, die streckenweise keine Tritte sowie nur wenig Sicherungsmöglichkeiten aufweisen und partiell exponiert sind. Allein wäre ich dort abgestiegen, mit den Hunden war mir das Risiko eines Absturzes zu gross, daher ich bin wieder auf-, dann in einer weiten Ostschlaufe Richtung Punkt 2073 abgestiegen. Ich habe in unseren Bergen schon hunderte und aberhunderte (Lauf-)Meter völlig überflüssiger Seilsicherungen angetroffen, auf diesem Wegstück wäre eine solche jedoch angebracht und sinnvoll (zumal der Weg markiert ist, und auch auf der LK bis zu Punkt 2073 Wegspuren verzeichnet sind – mit Hunden hätte ich jedoch auch dann den Rückzug angetreten).



Profil dieser Tour: Distanz 12 km, rauf 985 m, runter 1132 m, reine Marschzeit (bei ggw. Verhältnissen) sieben Stunden.
Die Luftseilbahn zum Bannalpsee nimmt im Sommer den Betrieb erst um 08.30 Uhr auf, was im Hinblick auf Bergtouren nicht sonderlich berauschend ist. Effektiv lassen aber die verantwortlichen Jungs die Gondeln an schönen Tagen schon ab 08.00 Uhr sausen, es lohnt sich also, wenn man sich früh genug bei der Talstation einfindet (bzw. sich am Vortag telefonisch mal schüchtern über die zu erwartenden Betriebszeiten erkundigt).
Weitere Details und Bilder www.flickr.com/photos/von-marazzi

NEU - Homepage: www.hikr.org/user/Shepherd

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