Gipfelbuch - Details
Piz Blas, 3019 m.ü.M.
Shepherd (Tourengänger)
17.07.2009, 14:39
447 mal angezeigt
Gipfelinformationen
Piz Blas, 3019 m.ü.M.
CH - Tessin
698828 | 159239 (Schweiz)
46:34:38:N | 8:43:41:E
46:34:38:N | 8:43:41:E
Routeninformationen
- (
Alpine Wanderung)
Parkplatz unterhalb Staumauer Lago Ritom 1820 m, Gropitt 1987 m, weglos zu Wegspuren (blau markiert) zum Passo del Camoghè 2178 m, Bocchetta del Camoghè 2242 m, Bassa della Fontana del Bò 2298 m; Wegspuren nach Norden, dann weglos zu Gane dei Poncioni Negri, bei Punkt 2344 auf Wanderweg weiter zu Cap. Cadlimo 2570 m. Dann weiter auf Wegspuren und weglos Senda del Tanelin 2539 m, die Höhe haltend zu Senda del Blas, Bocchetta del Blas 2889 m, SW Grat auf Piz Blas 3019 m; Cap. Cadlimo, Lago Scuro, Lago di Tom, Parkplatz
1500 m
Verhältnisinformationen
09.07.2008
1 Person(en)
ja
Eigentlich ist es - angesichts der Standseilbahn - ärgerlich, mit dem Auto zum Lago Ritom zu fahren, da aber die Bahn mit einem veritablen Schnarchtütenfahrplan operiert (erste Bergfahrt 08.30 Uhr!), bleibt keine andere Wahl. So bin ich erst recht in aller Frühe um fünf Uhr gestartet, die Stirnlampe brauchte ich allerdings nur für die Bedienung der Parkkasse (Fr. 8 pro Tag, alternativ werden auch 8 UBS-Aktien akzeptiert).
Nach der Cadlimo Hütte liegen noch etliche grosse Schneefelder. Tendenziell sollte man diese nicht bergseitig umgehen, da man im steilen felsplattigen Gebiet bald einmal einen Rückzieher in Kauf zu nehmen hat, bzw. unnötig höher steigen muss, um weiterzukommen. Der Aufstieg zum Piz Blas ist ruppig und anstrengend. Es gibt weniger vernünftige Routen bis zum Gipfel, als es von unten den Anschein macht. Ich teile die Ansicht anderer Berggänger, die die Schwierigkeiten dieser Besteigung höher bewerten, als in der gängigen Literatur festgehalten. Immerhin haben es schlussendlich auch meine Hunde (nach mehreren notwendigen z.T. haarsträubenden Abweichungen von meiner Aufstiegsroute) geschafft, und oben angekommen konnte ich dann nur noch sagen: „Fuss, Sitz, Blas“.
Der Piz Blas wird eher selten besucht. Eigentlich erstaunlich, denn der stellenweise recht mühsame Aufstieg wird durch ein umwerfend schönes Panorama belohnt (sage und schreibe 722 Gipfel bei einer Sichtweite von 50 km)! Im Gipfelbuch waren für das ganze Jahr 2008 bisher nur drei Einträge vorhanden. Und im hier vorliegenden Gipfelbuch ist mein Eintrag zum Piz Blas der erste überhaupt!
Profil dieser Bergtour: 23 km Distanz, total 1680 Höhenmeter, reine Marschzeit über zehn Stunden.
Nach der Cadlimo Hütte liegen noch etliche grosse Schneefelder. Tendenziell sollte man diese nicht bergseitig umgehen, da man im steilen felsplattigen Gebiet bald einmal einen Rückzieher in Kauf zu nehmen hat, bzw. unnötig höher steigen muss, um weiterzukommen. Der Aufstieg zum Piz Blas ist ruppig und anstrengend. Es gibt weniger vernünftige Routen bis zum Gipfel, als es von unten den Anschein macht. Ich teile die Ansicht anderer Berggänger, die die Schwierigkeiten dieser Besteigung höher bewerten, als in der gängigen Literatur festgehalten. Immerhin haben es schlussendlich auch meine Hunde (nach mehreren notwendigen z.T. haarsträubenden Abweichungen von meiner Aufstiegsroute) geschafft, und oben angekommen konnte ich dann nur noch sagen: „Fuss, Sitz, Blas“.
Der Piz Blas wird eher selten besucht. Eigentlich erstaunlich, denn der stellenweise recht mühsame Aufstieg wird durch ein umwerfend schönes Panorama belohnt (sage und schreibe 722 Gipfel bei einer Sichtweite von 50 km)! Im Gipfelbuch waren für das ganze Jahr 2008 bisher nur drei Einträge vorhanden. Und im hier vorliegenden Gipfelbuch ist mein Eintrag zum Piz Blas der erste überhaupt!
Profil dieser Bergtour: 23 km Distanz, total 1680 Höhenmeter, reine Marschzeit über zehn Stunden.
Für den Aufstieg zur Cadlimo-Hütte habe ich eine ungewohnte Variante gewählt, siehe Routenbeschreibung. Man bewegt sich da vorwiegend weglos oder auf alten Wegspuren (die z.T. blau markiert und beim Passo del Camoghè sogar mit Stahlseilen gesichert sind). „Schlüsselstellen“ waren jedoch zwei pickelhart gefrorene Schneefelder (Gane dei Poncioni Negri), bei denen ein Abrutschen bloody 300 Höhenmeter tiefer geendet hätte. – Für diese Routenwahl waren zwei Gründe ausschlaggebend: Einerseits bevorzuge ich landschaftlich abwechslungsreiche Rundtouren (statt identischer Hin- und Rückweg; schliesslich soll man die gleiche Braut ja auch nicht zweimal heiraten!). Andererseits wollte ich die seenreiche Standardroute erst bei vollem Sonnenschein begehen, um dann auch einige gute Fotos machen zu können (65 weitere Aufnahmen siehe untenstehender Link zu meinem Flickr-Account).
Weitere Fotos und Details: www.flickr.com/photos/von-marazzi
NEU - Homepage: www.hikr.org/user/Shepherd
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