Gipfelbuch - Details
Schächentaler Höhenweg, 1874 m.ü.M.
Shepherd (Tourengänger)
17.07.2009, 14:44
537 mal angezeigt
Gipfelinformationen
Schächentaler Höhenweg, 1874 m.ü.M.
CH - Zentralschweiz
694128 | 195298 (Schweiz)
46:54:8:N | 8:40:27:E
46:54:8:N | 8:40:27:E
Routeninformationen
- (
Schneeschuhtour)
Luftseilbahn Flüelen - Eggberge 1440 m; Hüenderegg 1874 m (höchster Punkt dieser Wanderung), Ruegig, Biel/Wiltschi, Unter Gisleralp, Obflüe, Biegliberg, Ratzi 1513 m; dann mit der Luftseilbahn nach Spiringen, und mit dem Postauto zur Talstation Luftseilbahn Eggberge
434 m
Verhältnisinformationen
07.03.2008
1 Person(en)
ja
Was gibt es schöneres, als nach ergiebigen Neuschneefällen den Schächentaler Höhenweg unter die Schneeschuhe zu nehmen? Das ETB* machte zwar sein Versprechen wahr, und präparierte den Weg von Eggberge bis zur Hüenderegg für Fussgänger, nämlich mit einem Agro-Raupenpanzer aus dem Dreissigjährigen Krieg (ich tippe auf Baujahr 1632), der just vor mir den Neuschnee platt walzte. Um in den entstandenen tiefen Spuren voran zu kommen, war es dann aber unumgänglich, die Schneeschuhe anzuziehen, was ja nicht unbedingt im Sinne des Erfinders, bzw. ETB*, sein konnte…
Von Hüenderegg bis zum Flesch-Seeli hatte ich dann das Vergnügen, eine erste Spur in den tiefen und schweren Schnee zu legen. Dort wurde ich beim Fotografieren überholt von einem dem Wetter gleichenden Mädel**, das dann das eher mühsame Vorspuren übernahm. Auch von Biel bis kurz vor Ratzi gab es später ebenfalls einen einzelnen Vorgeher (aber nicht Vorgänger!), der mir damit das Voranmarschieren etwas leichter machte (leider hatten beide eine Schrittweite von ca. zwei Metern, und ich musste mich an den Stöcken wie ein Stabhochspringer von Schneeschuhloch zu Schneeschuhloch schwingen…).
Weitere Bilder siehe auch www.flickr.com/photos/von-marazzi
Von Hüenderegg bis zum Flesch-Seeli hatte ich dann das Vergnügen, eine erste Spur in den tiefen und schweren Schnee zu legen. Dort wurde ich beim Fotografieren überholt von einem dem Wetter gleichenden Mädel**, das dann das eher mühsame Vorspuren übernahm. Auch von Biel bis kurz vor Ratzi gab es später ebenfalls einen einzelnen Vorgeher (aber nicht Vorgänger!), der mir damit das Voranmarschieren etwas leichter machte (leider hatten beide eine Schrittweite von ca. zwei Metern, und ich musste mich an den Stöcken wie ein Stabhochspringer von Schneeschuhloch zu Schneeschuhloch schwingen…).
Weitere Bilder siehe auch www.flickr.com/photos/von-marazzi
Diese klassische Wanderung kann man natürlich bis Urigen oder gar zum Klausenpass fortsetzen. Im Winter empfiehlt sich eine Verkürzung mit Talfahrt mit der Luftseilbahn von Ratzi nach Spiringen (dafür können Rundreisebillette – allerdings ohne Postauto - gelöst werden).
Die hier beschriebene Wanderung geht über eine Distanz von total etwa 12 km, rauf insgesamt ca. 570 und runter 500 Höhenmeter (diverse ööbbs & dauhns) und nimmt mindestens vier Stunden in Anspruch (je nach Spurarbeit), dazu kommen natürlich noch die (fast obligatorischen) Boxenstopps in den gemütlichen Bergbeizli auf Biel und Ratzi (an schönen Wochenenden auch schon in der neuen Hütte beim Flesch-Seeli, oder wenig später in Selez).
Die hier beschriebene Wanderung geht über eine Distanz von total etwa 12 km, rauf insgesamt ca. 570 und runter 500 Höhenmeter (diverse ööbbs & dauhns) und nimmt mindestens vier Stunden in Anspruch (je nach Spurarbeit), dazu kommen natürlich noch die (fast obligatorischen) Boxenstopps in den gemütlichen Bergbeizli auf Biel und Ratzi (an schönen Wochenenden auch schon in der neuen Hütte beim Flesch-Seeli, oder wenig später in Selez).
Auf Biel konnte ich die brandneue 2er-Sesselbahn Weissenboden (Länge 982 m, Höhendifferenz 300 m) bewundern. Schön, dass dieses 2,5 Millionenprojekt realisiert werden konnte, obschon das Zubringer-Luftseilbähnli die Sportfreunde ja wohl eher in homöopathischer Dosierung von Brügg ins Gebiet befördert (2 Sektionen mit jeweils 8-Personen-Gondeli). Wer das neue Angebot testen will, orientiert sich auf www.buerglen-kinzig.ch
Von Spiringen Richtung Flüelen verkehrt das Postauto nur einmal pro Stunde, Abfahrt jeweils um x.56 Uhr – dafür kann man dann bis zur Talstation der Eggberge-Luftseilbahn sitzen bleiben.
* ETB heisst selbstverständlich „Eggberge Tourist Board“ - ** …und das Wetter war wunderschön!
NEU - Homepage: www.hikr.org/user/Shepherd
Von Spiringen Richtung Flüelen verkehrt das Postauto nur einmal pro Stunde, Abfahrt jeweils um x.56 Uhr – dafür kann man dann bis zur Talstation der Eggberge-Luftseilbahn sitzen bleiben.
* ETB heisst selbstverständlich „Eggberge Tourist Board“ - ** …und das Wetter war wunderschön!
NEU - Homepage: www.hikr.org/user/Shepherd




