Gipfelbuch - Details

Roggenflue, 995 m.ü.M.

Shepherd (Tourengänger)
23.02.2008, 13:32
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Detail


Gipfelinformationen

Roggenflue, 995 m.ü.M.
CH - Andere Region
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621519 | 239478 (Schweiz)
47:18:21:N | 7:43:23:E

Routeninformationen

- (Alpine Wanderung Alpine Wanderung)
Oberbuchsiten, Parkplatz im Rank (Strasse nach Tiefmatt, ca. 300 m nach Punkt 519), Alp 738 m, Önsinger Roggen 840 m, Roggenflue, Roggenschnarz, Tiefmatt, Bergli, Oberbuchsiten
540 m

Verhältnisinformationen

30.11.2007
1 Person(en)
ja
Eigentlich unternehme ich diese Wanderung (fast!) nur wegen dem ersten Teil, und zwar wegen dem Buchs! Hier findet man nämlich im Wald einen starken und flächendeckenden Bewuchs von Buchssträuchen und -bäumchen, wie er sonst in der Schweiz praktisch nicht vorkommt. Der Buchsstrauch (der auch dem Dorf Oberbuchsiten - früher Buxita - den Namen gegeben hat und dessen Wappen ziert) wurde ursprünglich von den Römern - die damals diese Gegend besiedelten - um ihre Villen angepflanzt. Heute verleiht der intensive Wildbewuchs dem Wald ein ganz besonderes Gepräge, teilweise fast schon einen mediterranen Charakter. Es lohnt sich daher sehr, dieser Gegend einen Besuch abzustatten. Aber auch die folgenden Abschnitte dieser Wanderung sind nicht ohne - von der idyllisch von Wäldern umrandeten Alp, der aussichtsreichen Roggenflue, über den langgezogenen breiten bewaldeten Rücken zum Roggenschnarz, bis zum schön angelegten Abstieg zur Tiefmatt und über die Rinderweid zum Bergli.



Die hier beschriebene Wanderung umfasst eine Distanz von ca. 13 km sowie diverse Aufstiege von total 615 m; reine Gehzeit etwa viereinhalb Stunden.



Weitere Bilder: www.flickr.com/photos/von-marazzi/
Natürlich lassen sich in diesem Gebiet Wanderungen im "Baukastensystem" zusammenstellen, also mit beliebigen Erweiterungen, Ergänzungen, Zusatzschlaufen usw. Auch in dieser Gegend sind diverse Bergbeizli zu verzeichnen: Önsinger Roggen, Tiefmatt (ggw. im Umbau) und Blüemlismatt. In Kletterkreisen hat die Kletterwand Roggenflue einen recht guten Namen.
Triste Dernière meiner Bergschuhe, die nach 218 km vertikal und 1'210 km horizontal in eineinhalb Jährchen ihre Dienste getan haben. In der ganzen Zeit habe ich sie nicht ein einziges Mal geputzt, um das wertvolle Leder zu schonen. Allein daran kann man meine wohlüberlegte Sorgfalt gegenüber dem Equipment ermessen (sorry Schuhwichseindustrie und Bürstenbinder)!
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