Gipfelbuch - Details
Niesen via Nordgrat, 2362 m.ü.M.
Déjà-vu (Tourengängerin)
25.06.2012, 19:21
680 mal angezeigt
Gipfelinformationen
Niesen via Nordgrat, 2362 m.ü.M.
CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
Gantrisch
Routeninformationen
Wimmis (Spissi)-Niesen Nordgrat-Niesen-Stuffistein-Wimmis (
Alpine Wanderung)
Wimmis (Spissi) 770-Gatafel 1100-Im vorderen Ahorni 1524-Rastplatz 1666-Niesen Nordgrat-Niesen-Stuffistein 1862-Im hinteren Ahorni 1560-Wimmis
1600 m
Verhältnisinformationen
24.06.2012
2 Person(en)
ja
Die Route via Nordgrat ist wohl mit Abstand der schönste und abwechslungsreichste Aufstieg zum Niesen. Beim Rastplatz 1666 (ca 150Hm oberhalb von Vorder Ahorni (Begegnung mit freundlichen und sehr neugierigen Alpakas) verlässt man den markierten Wanderweg. Eine gut sichtbare Spur biegt nach links
in den Wald. Dieser quasi "Pfad" führt sehr steil aufwärts und ist nicht zu verfehlen, weil er praktisch immer der Gratkante folgt. Obwohl alles im Wald, hat es erstaunlich wenig Wurzeln. Die einzig ausgesetzte Stelle befindet sich auf 1770 (nur ein paar Schritte). Nach 1800 wird der Grat flacher und der Wald lichtet sich und hört auf 1950 ganz auf und man folgt dem Pfad bis 2000 auf einer Wiese. Ab hier ist der Weg nur eine sehr wenig ausgeprägte Spur, die auf 2040 ganz aufhört. Hier muss man die flache Stelle auf 2040 nach links traversierern (ca 30m),
zum eigentlichen Nordgrat, der sich bedrohlich gegen den Gipfel aufbäuumt. Bald findet man glücklicherweise wieder die Spur, der man bis zum grossen Steinmann 2100 folgt.Jetzt beginnt ein steiler Abschnitt mit Blöcken, etwas nach rechts traversierend, ist diese Passage gut zu meistern, und die jetzt deutliche Spur erleichtert den Schlussaufstieg zum Gipfel. Auf 2300 Militäranlage, auf 2330 eine zweite Militäranlage von da mühelos zum Gipfelplateau(ohne die Leitern zu benutzen).Für den Abstieg wählten wir den offiziellen Wanderweg, den wir kurz nach Stuffistein (1705) verliessen und dem nicht markierten Wanderweg via Im hinteren Ahorni (wieder Begegnung mit den lustigen Alpakas) bis Wimmis folgten.
Eine sehr empfehlenswerte Tour, keine Menschenseele unterwegs.....sogar die obligaten "Niesensprinter" blieben aus.
in den Wald. Dieser quasi "Pfad" führt sehr steil aufwärts und ist nicht zu verfehlen, weil er praktisch immer der Gratkante folgt. Obwohl alles im Wald, hat es erstaunlich wenig Wurzeln. Die einzig ausgesetzte Stelle befindet sich auf 1770 (nur ein paar Schritte). Nach 1800 wird der Grat flacher und der Wald lichtet sich und hört auf 1950 ganz auf und man folgt dem Pfad bis 2000 auf einer Wiese. Ab hier ist der Weg nur eine sehr wenig ausgeprägte Spur, die auf 2040 ganz aufhört. Hier muss man die flache Stelle auf 2040 nach links traversierern (ca 30m),
zum eigentlichen Nordgrat, der sich bedrohlich gegen den Gipfel aufbäuumt. Bald findet man glücklicherweise wieder die Spur, der man bis zum grossen Steinmann 2100 folgt.Jetzt beginnt ein steiler Abschnitt mit Blöcken, etwas nach rechts traversierend, ist diese Passage gut zu meistern, und die jetzt deutliche Spur erleichtert den Schlussaufstieg zum Gipfel. Auf 2300 Militäranlage, auf 2330 eine zweite Militäranlage von da mühelos zum Gipfelplateau(ohne die Leitern zu benutzen).Für den Abstieg wählten wir den offiziellen Wanderweg, den wir kurz nach Stuffistein (1705) verliessen und dem nicht markierten Wanderweg via Im hinteren Ahorni (wieder Begegnung mit den lustigen Alpakas) bis Wimmis folgten.
Eine sehr empfehlenswerte Tour, keine Menschenseele unterwegs.....sogar die obligaten "Niesensprinter" blieben aus.
Herzlichen Dank an Ursi und Felix für die präzise Beschreibung im hikr und im Gipfelbuch
