Gipfelbuch - Details

Aletschhorn, 4195 m.ü.M.

Brigitte Wolf (Tourengängerin)
22.08.2010, 23:22
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Detail


Gipfelinformationen

CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
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642630 | 146125 (Schweiz)
46:27:54:N | 7:59:37:E
LK 1249, 1269

Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 22.08.2010, 23:15]

SW- Rippe ab Oberaletschhütte (Berg-/Hochtour (Sommer) Berg-/Hochtour (Sommer))
Ab der  Oberaletschhütte auf nicht verfehlbarer Steiganlage steil zum Oberaletschgletscher hinunter (ca. 150m Abstieg). Etwa in der Gletschermitte Talauf bis an den Fuss der Verlängerung der SW- Rippe etwa bei 2700m. Nun gilt es den richtigen Durchschlupf zu finden um Pt. 2838 und später Pt. 3100 zu passieren. Hilfreich erweisen sich dabei die vom Hüttenwart angebrachten Stangen auf dem Gletscher (mit Reflektorbändern) und die reflektierenden Katzenaugen, Steinmännchen und Wegspuren im Aufstieg - hier kann man sich unangenehm verhauen, auch beim Abstieg wenn man die Route nicht vom Aufstieg her kennt! Oben legt sich das Gelände zurück und man erreicht Pt. 3382 über teils Gartenhausgrösse aufweisende Blöcke in Kammnähe. Die Rippe taucht nun im Eis unter, heimtückische Spalten lauern auf diesem Abschnitt: In einem links- rechts verlaufenden Anstieg zu einer Schneezunge die es erlaubt Pt. 3736 auf der wieder aufgetauchten Fortsetzung der Rippe zu erreichen. Weiter der Rippe entlang bis sie sich aufsteilt. Etwas weiter oben führen unverfehlbar Sicherungsstangen durch ein etwas unübersichtliches Rippen-/ Rinnengelände bis in Gipfelnähe hinauf. [Autoren]
1700 m

Verhältnisinformationen

21.08.2010
2 Person(en)
ja
Ab Pt. 3736 mit Neuschnee der letzten Woche. Schnee (gefroren und gut verfestigt) wechselnd mit Felsen (trocken). Sehr gute Verhältnisse.

Ein Problem bot der Einstieg vom Oberaletschgletscher auf die Seitenmoräne (siehe Routenbeschreibung). Mehrere Gruppen (inklusive wir selbst) stiegen zu früh hoch (auf der Moräne, welche zum Gletscher vom Geisshorn hinaufzieht) und landeten bei einem unüberquerbaren, tiefen Bachgraben. Man muss auf dem Gletscher bleiben bis nach dem Bach, welcher südlich von Punkt 2706 hinunterfliesst. Unmittelbar nach diesem Bach (bei einer blauen Stange) steigt hoch, auch wenn die Wegspuren noch weiter nach hinten zu führen scheinen (nochmals eine Möglichkeit, sich zu versteigen). Wenn man den Einstieg mal gefunden und das ersten Katzenauge (unter umständen schwierig von all den Stirnlampen zu unterscheiden) erreicht hat, ist der Weg gut zu finden (Wegspuren und weitere Katzenaugen).

Zur Frage, ob 50- oder 30-Meterseil: Nur ein- oder zweimal reicht das 30-Meterseil nicht ganz von einer Sicherungsstange zur nächsten (ist aber gut auch ohne Sicherungsstange zu machen). Will sich im Abstieg auch der Nachsteiger von Stange zu Stange abseilen, braucht er natürlich das längere Seil.
Sehr freundliche Bedienung in der Hütte!
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