Gipfelbuch - Details
Dom, 4545 m.ü.M.
Werner Bösch (Tourengänger)
20.07.2010, 08:25
2357 mal angezeigt
Gipfelinformationen
CH - Walliser Alpen
632500 | 104800 (Schweiz)
46:5:38:N | 7:51:32:E
46:5:38:N | 7:51:32:E
1328 Randa
Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 11.11.2010, 22:21]
Normalaufstieg (
Berg-/Hochtour (Sommer))
Von der Domhütte 2940m führt der Weg über die Moräne zum Festigletscher. Links haltend am Gletscherrand aufsteigen bis auf die Höhe des Festijochs. 200m nach dem Normalzustieg markiert ein grosser roter Punkt am Felsen den neuen Übergang. Zuerst ist ein blaues fixes Seil sichtbar, dann folgen zwei rote Doppel-Fixseile. So ist das Joch einfacher und schneller erreicht. Vom Festijoch kurzer Abstieg zum Hohberggletscher, dann um das "Lawinenfeld" bzw. die "Eistrümmerhalde" herum und in großem Bogen auf den grossen Boden und immer steiler zum Sattel auf 4480 Meter. Von da den ca. 40° steilen Gipfelhang zur Domspitze. (Insgesamt 1740hm Aufstieg) [Autoren]
1740 m
Verhältnisinformationen
19.07.2010
4 Person(en)
ja
Momentan sind die Verhältnisse sehr gut. Dank des frühen Aufbruchs (Tagwache 2.30 Uhr / Abmarsch um 3 Uhr) ist man bis kurz unterhalb des Festijochs im Dunkeln. Der Festigletscher ist zu dieser Zeit hart, Spalten (zum Teil etwas heikel verdeckt) sind gut sichtbar. Die Dom-Norwestflanke ist mit ausgezeichnetem, gut griffigem Trittschnee versehen, macht Spass zum Aufsteigen. Auch der Gipfelgrat ist in optimalem Zustand. Wenn man nicht zu lange nach dem Mittag vom Festijoch absteigt, kann auch der Festigletscher bei akzeptablen Bedingungen begangen werden. Es weicht allerdings bald einmal auf....
Solange die Nullgradgrenze auf Domgipfelhöhe liegt, wird es in etwa so bleiben. Das frühe Starten lohnt sich allemal.
Der Hüttenservice durch Kathleen und Renato ist sehr gut. Und das in einer Hütte, die von ihrer Infrastruktur nicht einfach zu bewirtschaften ist. Für den Auf- und Abstieg zum und vom Festijoch ist ein Helm zu empfehlen. Wenn viele Seilschaften unterwegs sind, kann dann und wann mal ein Stein runterfallen. Am Montag war die Sicht vom Dom schlicht genial. Es gab kaum einen Berg, den man nicht sehen konnte! Man hätte stundenlang auf dem Gipfel verweilen können, doch der Abstieg nach Randa wartet ja auch noch.....




