Gipfelbuch - Details
Piz Sardona/Surenstock, 3056 m.ü.M.
Zaza (Tourengänger)
09.07.2010, 22:56
975 mal angezeigt
Gipfelinformationen
CH - Glarus - St. Gallen
738085 | 198465 (Schweiz)
46:55:23:N | 9:15:6:E
46:55:23:N | 9:15:6:E
LKS 1174
Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 09.07.2010, 22:56]
Elm – Falzüber - Geissegg – Westflanke (
Alpine Wanderung)
Genereller Hinweis:
Auf dieser Route finden sich ab Lauiboden keine Markierungen.
Vom Ortteil Wisli im Osten von Elm folgt man erst dem Wanderweg zum Pass dil Segnas bis zum Lauiboden. Ein wenig begangener, trotzdem recht gut sichtbarer Pfad führt ab hier über das Unter Falzüber zur Chalberweid, wo er sich in der Weidefläche verliert. Hier steigt man am östlichen Rand der Weide etwa 40 Höhenmeter weglos empor zum wieder gut ausgeprägten Verbindungsweg durch den Buschgürtel hoch ins Falzüber.
Man steigt nun nicht zur Hütte im Stäfeli ab, sondern folgt dem westlichen Rand der Weide aufwärts zur Wandstufe, die die Alpen von Falzüber und Matt trennt. Ein anfänglich nicht sehr ausgeprägter Pfad führt von hier ostwärts haltend durch die Stufe zur Matthütte. In einem Bogen nordwärts haltend erreicht man von hier mit etwas Höhenverlust die Hütten im Horn.
Schwierigkeit: T3, Pfad oder Pfadspuren.
Zeitbedarf: bis hierher etwa 2.5 Stunden
Hinweis: Der direkte Aufstieg vom Falzüber nach Horn ist durchaus möglich (Schwierigkeit T5), er ist aber mühsam und bringt keinen relevanten Zeitgewinn.
Ab den Hütten im Horn hält man mit etwas Höhenverlust Tierspuren folgend ostwärts und überquert den vom Piz Sardona her kommenden Bach. Am jenseitigen Ufer steigt man weglos über die nicht allzu steilen Weiden der Geissegg empor, bis sich diese oberhalb des Punktes 2297 im Geröll verlieren.
Schwierigkeit: T4, zu Beginn Pfadspuren, anschliessend weglos.
Hier folgt man entweder in mühsamem Schutt dem schwach ausgeprägten Rücken bis zur eigentlichen Gipfelwand.
Schwierigkeit: T4, Schuttaufstieg
Alternativ lässt sich mittels einer Querung auch die markante, vom Ansatz des südlichen Couloirs durch die Westwand herunterziehende Rippe für den Aufstieg nutzen, wo nebst Schutt auch abschnittsweise leidlich fester, schiefriger Fels das Vorwärtskommen erleichtert.
Schwierigkeit: T5, teilweise leichte Kletterei bis Schwierigkeitsgrad I
Am Fusse der Wand quert man in Schutt und Schrofen südwärts haltend zum markanten, schon von weit unten sichtbaren südlichen Couloir, das durch die Westwand auf das Gipfelplateau des Piz Sardona führt.
Schwierigkeit: T4, Schutt- und Schrofenquerung
Das Couloir selbst bewältigt etwa 200 Höhenmeter, ist nicht wirklich steil und führt direkt aufs Gipfeldach. Es ist aber mit Schutt und viel labilem, teilweise tonnenschwerem Blockwerk gefüllt. Da sich hier das vom Gipfelplateau kommende Schmelzwasser sammelt, muss zudem auch im Hochsommer zu jeder Tageszeit mit Wassereis gerechnet werden.
Man bewegt sich im Couloir nirgends in absturzgefährdetem Gelände, das labile Geröll verlangt aber stete Umsicht. Das Couloir weist zudem im Mittelteil zwei kurze, wenige Meter hohe Stufen auf, deren Bewältigung Kletterei bis zum Schwierigkeitsgrad II+ verlangt.
Schwierigkeit: T6, kurze Stellen Kletterei bis Schwierigkeitsgrad II+
Über Schutt und Firnfelder des Gipfeldaches erreicht man in flachem Anstieg erst ostwärts, dann nordwärts haltend in einer Viertelstunde das Kreuz am höchsten Punkt des Piz Sardona.
Schwierigkeit: T2, im oberen Teil Pfadspur des Normalanstiegs
Zeitbedarf: Ab den Hütten im Horn bis zum Gipfel etwa 3 - 3.5 Stunden
Die Route ist in erster Linie im Frühsommer zu empfehlen, wenn die Rinne und die Hänge darunter noch mit Schnee gefüllt sind. In diesem Fall sind Pickel und Steigeisen notwendig. [Autoren]
Auf dieser Route finden sich ab Lauiboden keine Markierungen.
Vom Ortteil Wisli im Osten von Elm folgt man erst dem Wanderweg zum Pass dil Segnas bis zum Lauiboden. Ein wenig begangener, trotzdem recht gut sichtbarer Pfad führt ab hier über das Unter Falzüber zur Chalberweid, wo er sich in der Weidefläche verliert. Hier steigt man am östlichen Rand der Weide etwa 40 Höhenmeter weglos empor zum wieder gut ausgeprägten Verbindungsweg durch den Buschgürtel hoch ins Falzüber.
Man steigt nun nicht zur Hütte im Stäfeli ab, sondern folgt dem westlichen Rand der Weide aufwärts zur Wandstufe, die die Alpen von Falzüber und Matt trennt. Ein anfänglich nicht sehr ausgeprägter Pfad führt von hier ostwärts haltend durch die Stufe zur Matthütte. In einem Bogen nordwärts haltend erreicht man von hier mit etwas Höhenverlust die Hütten im Horn.
Schwierigkeit: T3, Pfad oder Pfadspuren.
Zeitbedarf: bis hierher etwa 2.5 Stunden
Hinweis: Der direkte Aufstieg vom Falzüber nach Horn ist durchaus möglich (Schwierigkeit T5), er ist aber mühsam und bringt keinen relevanten Zeitgewinn.
Ab den Hütten im Horn hält man mit etwas Höhenverlust Tierspuren folgend ostwärts und überquert den vom Piz Sardona her kommenden Bach. Am jenseitigen Ufer steigt man weglos über die nicht allzu steilen Weiden der Geissegg empor, bis sich diese oberhalb des Punktes 2297 im Geröll verlieren.
Schwierigkeit: T4, zu Beginn Pfadspuren, anschliessend weglos.
Hier folgt man entweder in mühsamem Schutt dem schwach ausgeprägten Rücken bis zur eigentlichen Gipfelwand.
Schwierigkeit: T4, Schuttaufstieg
Alternativ lässt sich mittels einer Querung auch die markante, vom Ansatz des südlichen Couloirs durch die Westwand herunterziehende Rippe für den Aufstieg nutzen, wo nebst Schutt auch abschnittsweise leidlich fester, schiefriger Fels das Vorwärtskommen erleichtert.
Schwierigkeit: T5, teilweise leichte Kletterei bis Schwierigkeitsgrad I
Am Fusse der Wand quert man in Schutt und Schrofen südwärts haltend zum markanten, schon von weit unten sichtbaren südlichen Couloir, das durch die Westwand auf das Gipfelplateau des Piz Sardona führt.
Schwierigkeit: T4, Schutt- und Schrofenquerung
Das Couloir selbst bewältigt etwa 200 Höhenmeter, ist nicht wirklich steil und führt direkt aufs Gipfeldach. Es ist aber mit Schutt und viel labilem, teilweise tonnenschwerem Blockwerk gefüllt. Da sich hier das vom Gipfelplateau kommende Schmelzwasser sammelt, muss zudem auch im Hochsommer zu jeder Tageszeit mit Wassereis gerechnet werden.
Man bewegt sich im Couloir nirgends in absturzgefährdetem Gelände, das labile Geröll verlangt aber stete Umsicht. Das Couloir weist zudem im Mittelteil zwei kurze, wenige Meter hohe Stufen auf, deren Bewältigung Kletterei bis zum Schwierigkeitsgrad II+ verlangt.
Schwierigkeit: T6, kurze Stellen Kletterei bis Schwierigkeitsgrad II+
Über Schutt und Firnfelder des Gipfeldaches erreicht man in flachem Anstieg erst ostwärts, dann nordwärts haltend in einer Viertelstunde das Kreuz am höchsten Punkt des Piz Sardona.
Schwierigkeit: T2, im oberen Teil Pfadspur des Normalanstiegs
Zeitbedarf: Ab den Hütten im Horn bis zum Gipfel etwa 3 - 3.5 Stunden
Die Route ist in erster Linie im Frühsommer zu empfehlen, wenn die Rinne und die Hänge darunter noch mit Schnee gefüllt sind. In diesem Fall sind Pickel und Steigeisen notwendig. [Autoren]
2017 m
Verhältnisinformationen
09.07.2010
3 Person(en)
ja
Gute Verhältnisse, das Couloir und die Hänge darunter weisen Schnee auf, der mit Steigeisen und Pickel gut zu begehen ist. Dies allerdings nicht mehr lange, denn im oberen Teil mussten wir schon ziemlich auf Löcher Acht geben. Nach Ausaperung dürfte dieser Aufstieg obermühsam werden. Danach weiter zu Piz Segnas und Atlas (WS/T6-), von P. 2827 schöne Rutschpartie in Schutt und Schnee, weiter zum Segnaspass (Boxenstop in der Mountain Lodge, sehr angenehm), dann runter zur Seilbahn Nideren.
Prächtige Rundtour, im Frühsommer zu empfehlen! Viel Aufstieg, total ca. 2500 hm.


