Gipfelbuch - Details
Blüemberg, 2405 m.ü.M.
Shepherd (Tourengänger)
17.07.2009, 08:54
1098 mal angezeigt
Gipfelinformationen
Blüemberg, 2405 m.ü.M.
CH - Zentralschweiz
699013 | 198706 (Schweiz)
46:55:55:N | 8:44:19:E
46:55:55:N | 8:44:19:E
Routeninformationen
- (
Alpine Wanderung)
Gitschen (Lsb von Chäppeliberg) 1716 m, Bergweg um Schmal Stöckli; dann weglos Chrott, Nähe Punkte 1976 und 1962, Blüemalpeli Punkt 2114, Sattel 2348 m, Blüemberg, Rupperslaui, Achslenteuffi, Achslen; ab hier wieder auf Bergwegen Ahöreli, Frutt, Muotathal 604 m
814 m
Verhältnisinformationen
03.07.2009
1 Person(en)
ja
Sonne, Nebel, Graupel, Regen. Nass, zum Teil extrem glitschig. Bei Umrundung Chli Chaiser in den abschüssigen durchnässten Grashängen zweimal in die Tiefe gesaust; musste dann umständlich absteigen und weiter nördlich zu Punkt 1962 wieder aufsteigen. Ärgerlich, wegen diesem an und für sich völlig banalen Problem ging viel Zeit verloren (…aber deswegen führen wir ja auch nicht gleich den Pickel spazieren). Dafür gab es dann vom Sattel 2348 zum Gipfel eine Stahlseilsicherung, die ich angesichts der klatschnassen Felsen gerne in Anspruch nahm.
Eigentlich stand auch der Chronenstock auf meiner Menükarte. Aufgrund der unsicheren Wetterlage zog ich es jedoch vor, direkt zum Sattel 2348 aufzusteigen (wenig unterhalb kann man ja die Felsbänder immer noch umgehen und auch so zum Einstieg gelangen) und bin dort voll in unvermittelt vom Himmel niederprasselnder Graupel und starken Regen (Tropfen fast so gross wie Ostereier…) geraten – da muss in Rekordzeit die Regenjacke aus dem Rucksack geholt und das Rucksackkondom appliziert werden (nicht aus dem Hause Ceylor, sondern von Deuter; für amouröse Eskapaden also eher ungeeignet, obwohl vermutlich in Sachen Bewegungsfreiheit nicht ganz so übel…). Da dann auch noch dichter Nebel aufzog, habe ich den Chronenstock definitiv abgeschrieben.
Wunderschöne und abwechslungsreiche Bergtour, die allerdings auch einen nahrhaften Abstieg aufweist. Insgesamt 15 km Distanz, total 861 m Aufstieg und 1973 m Abstieg, reine Marschzeit sieben Stunden (stark abhängig von der gewählten Wegführung durch die Karst- und anderen weglosen Gebiete).
Zahlreiche z.Z. noch vorhandene Schneefelder erleichtern Auf- und Abstieg, (ver)bergen aber auch mögliche Gefahren, siehe nachfolgende Bemerkungen.
Eigentlich stand auch der Chronenstock auf meiner Menükarte. Aufgrund der unsicheren Wetterlage zog ich es jedoch vor, direkt zum Sattel 2348 aufzusteigen (wenig unterhalb kann man ja die Felsbänder immer noch umgehen und auch so zum Einstieg gelangen) und bin dort voll in unvermittelt vom Himmel niederprasselnder Graupel und starken Regen (Tropfen fast so gross wie Ostereier…) geraten – da muss in Rekordzeit die Regenjacke aus dem Rucksack geholt und das Rucksackkondom appliziert werden (nicht aus dem Hause Ceylor, sondern von Deuter; für amouröse Eskapaden also eher ungeeignet, obwohl vermutlich in Sachen Bewegungsfreiheit nicht ganz so übel…). Da dann auch noch dichter Nebel aufzog, habe ich den Chronenstock definitiv abgeschrieben.
Wunderschöne und abwechslungsreiche Bergtour, die allerdings auch einen nahrhaften Abstieg aufweist. Insgesamt 15 km Distanz, total 861 m Aufstieg und 1973 m Abstieg, reine Marschzeit sieben Stunden (stark abhängig von der gewählten Wegführung durch die Karst- und anderen weglosen Gebiete).
Zahlreiche z.Z. noch vorhandene Schneefelder erleichtern Auf- und Abstieg, (ver)bergen aber auch mögliche Gefahren, siehe nachfolgende Bemerkungen.
Vom Gipfel versuchte ich direkt in die Nordflanke abzusteigen (Felsen, teilweise abwärts geschichtete Platten, abschüssig!), die dann von einem meiner Hunde wesentlich schneller als geplant erreicht wurde (glücklicherweise endete der Abrutsch/Fall im Schnee und hatte keine ernsteren Folgen). Um einen weiteren Zwischenfall zu vermeiden, bin ich wieder rauf und habe ca. 200 Meter weiter nordöstlich eine Möglichkeit gefunden, wie man das langgezogene Felsband umgehen und dann problemlos absteigen kann (anschliessend muss man wieder gleich weit nach Südosten traversieren). Vorher gab es noch zwei steile Scharten, die aber beide mit z.T. metertief unterhöhltem Schnee bedeckt waren. Ich empfehle daher bei den gegenwärtigen Bedingungen eher den etwas weiteren Weg vorzusehen (Schneefelder im Karstgebiet – Dolinen, Spalten – soll man ggf. ebenfalls umgehen oder die Wegführung mit Bedacht planen; speziell vor dem Gipfel sind z.T. abgrundtiefe Spalten und Löcher zu verzeichnen!). Wer allerdings mit seiner giftigen streitsüchtig-garstigen Schwiegermutter unterwegs ist, kann mit meinen Empfehlungen durchaus etwas spielerisch umgehen…
Interessante Variante: Von Rupperslaui auf den Misthufen (2232 m) auf- und dann über das Chalberband nach Wasserböden absteigen.
Vorsicht: Bei der Frutt ist ein äusserlich isoliert aussehender Griff bei einem Elektrozaunübergang nicht isoliert. Wer den in die Hände bekommt, spart dafür mindestens einen Hektoliter Red Bull, denn 10‘000 Volt verleihen Flüüüügel!
Automobilisten lassen ihren Traktor am bestem beim Bahnhof Schwyz stehen (Fr. 5 pro Tag). Mit Zug nach Sisikon (07.32 – 07.39 h). Postauto nach Chäppeliberg (07.41 h) muss vorher telefonisch reserviert werden (Tel. 041-820 32 55 oder 079-249 47 02). Postauto Muotathal – Schwyz alle 30 Minuten.
Interessante Variante: Von Rupperslaui auf den Misthufen (2232 m) auf- und dann über das Chalberband nach Wasserböden absteigen.
Vorsicht: Bei der Frutt ist ein äusserlich isoliert aussehender Griff bei einem Elektrozaunübergang nicht isoliert. Wer den in die Hände bekommt, spart dafür mindestens einen Hektoliter Red Bull, denn 10‘000 Volt verleihen Flüüüügel!
Automobilisten lassen ihren Traktor am bestem beim Bahnhof Schwyz stehen (Fr. 5 pro Tag). Mit Zug nach Sisikon (07.32 – 07.39 h). Postauto nach Chäppeliberg (07.41 h) muss vorher telefonisch reserviert werden (Tel. 041-820 32 55 oder 079-249 47 02). Postauto Muotathal – Schwyz alle 30 Minuten.
Mehr Touren unter
www.flickr.com/photos/von-marazzi
NEU - Homepage: www.hikr.org/user/Shepherd
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