Gipfelbuch - Details
Rätschenhorn, 2703 m.ü.M.
Shepherd (Tourengänger)
17.07.2009, 08:55
1091 mal angezeigt
Gipfelinformationen
Rätschenhorn, 2703 m.ü.M.
CH - Graubünden
783600 | 201201 (Schweiz)
46:56:11:N | 9:51:0:E
46:56:11:N | 9:51:0:E
Routeninformationen
- (
Alpine Wanderung)
Luftseilbahn Klosters - Madrisa, Bergstation 1884 m, Untersäss, Ruchläger, Schnittligboden, Geisshorn, Bockhorn, Saaser Calanda, Rätschenhorn, Rätschenjoch; ab hier weitgehend weglos auf Sant Jaggem, Schaffürggli, östlich um Bärnet herum, Bergstation
878 m
Verhältnisinformationen
30.06.2009
1 Person(en)
ja
Kaum zu glauben, dieser Gipfel einer Madrisa-Standardtour wird hiermit erstmals im Rahmen einer alpinen Wanderung erwähnt.
Eigentlich war diese Tour als politische Demonstration (bzw. fast schon Liebeserklärung) gedacht: Ich wollte nämlich den Eintrag im Gipfelbuch vom Geisshorn unseren drei charmanten Bundesrätinnen widmen, beim fünfhundert Meter entfernten Bockhorn wäre dann der klein(st)e Flitzer im Bundesrat sowie noch ein ausländischer Politiker an der Reihe gewesen. Zu meinem unendlichen Leidwesen existiert jedoch bei beiden stolzen Berggipfeln kein Gipfelbuch. Ersatzweise habe ich dann im – diesmal vorhandenen! – Rätschenhorngipfelbuch meinen Eintrag dem BR in corpore gewidmet (Foto siehe untenstehender flickr-Link).
Summa summarum eine wunderschöne abwechslungsreiche Bergwanderung über diverse Gipfel, Totaldistanz 12 km, insgesamt 992 Höhenmeter, reine Marschzeit etwas über sechs Stunden.
Eigentlich war diese Tour als politische Demonstration (bzw. fast schon Liebeserklärung) gedacht: Ich wollte nämlich den Eintrag im Gipfelbuch vom Geisshorn unseren drei charmanten Bundesrätinnen widmen, beim fünfhundert Meter entfernten Bockhorn wäre dann der klein(st)e Flitzer im Bundesrat sowie noch ein ausländischer Politiker an der Reihe gewesen. Zu meinem unendlichen Leidwesen existiert jedoch bei beiden stolzen Berggipfeln kein Gipfelbuch. Ersatzweise habe ich dann im – diesmal vorhandenen! – Rätschenhorngipfelbuch meinen Eintrag dem BR in corpore gewidmet (Foto siehe untenstehender flickr-Link).
Summa summarum eine wunderschöne abwechslungsreiche Bergwanderung über diverse Gipfel, Totaldistanz 12 km, insgesamt 992 Höhenmeter, reine Marschzeit etwas über sechs Stunden.
Der Aufstieg entspricht Route 102 (ausser ganz am Anfang, da bin ich via Schnittligboden querbeet zum Bergweg marschiert. Panoramakarte www.klosters.ch). Zu meiner z.T. weglosen Streckenführung nach dem Rätschenjoch noch folgende Hinweise:
Beim Aufstieg zum Sant Jaggem (2542 m) findet sicherlich jeder seine eigene Route in diesem grob durchsetzten Blocksteingebiet. Ich selbst habe mich nach Punkt 2519 vorerst links (östlich) des Grates gehalten und bin später auf die rechte Seite ausgewichen. Oben erreicht man dann einen eindrücklichen "Mini-Canyon", an dessen Ausgang eine Wetterstation steht (da die Prognosen für diesen Tag wieder einmal grundfalsch waren, habe ich diese aus leisem Protest mit Stumpf und Stiel ausgerottet; leider liefert der alternative Wetterprophet mit seinem ungepflegten postpubertären Geissenbärtchen auch nicht bessere Qualität), wenige Meter später folgt dann der offizielle Gipfelsteinhaufen. Der Abstieg zum Schaffürgli ist einfach und nicht mehr mit leichter Kletterei verbunden.
Um den Bärnet östlich herum gibt es eine landschaftlich sehr schöne und abwechslungsreiche Route (je nach gewählter Wegführung z.T. leicht ausgesetzt, bei Nässe nicht unbedingt zu empfehlen), die den vorgängigen Streckenverlauf in idealer Weise abrundet: Bei Punkt 2343 folgt man Wegspuren/Schafpfaden nach links (Osten), und hält dabei immer ungefähr die gleiche Höhe. Bald erreicht man die eher flachen Ausläufer südlich des Gipfels und steigt Richtung Madrisa Bergstation ab (…in meinem Fall begleitet von wüstem "Donnergröhlen" aus der Ferne).
Beim Aufstieg zum Sant Jaggem (2542 m) findet sicherlich jeder seine eigene Route in diesem grob durchsetzten Blocksteingebiet. Ich selbst habe mich nach Punkt 2519 vorerst links (östlich) des Grates gehalten und bin später auf die rechte Seite ausgewichen. Oben erreicht man dann einen eindrücklichen "Mini-Canyon", an dessen Ausgang eine Wetterstation steht (da die Prognosen für diesen Tag wieder einmal grundfalsch waren, habe ich diese aus leisem Protest mit Stumpf und Stiel ausgerottet; leider liefert der alternative Wetterprophet mit seinem ungepflegten postpubertären Geissenbärtchen auch nicht bessere Qualität), wenige Meter später folgt dann der offizielle Gipfelsteinhaufen. Der Abstieg zum Schaffürgli ist einfach und nicht mehr mit leichter Kletterei verbunden.
Um den Bärnet östlich herum gibt es eine landschaftlich sehr schöne und abwechslungsreiche Route (je nach gewählter Wegführung z.T. leicht ausgesetzt, bei Nässe nicht unbedingt zu empfehlen), die den vorgängigen Streckenverlauf in idealer Weise abrundet: Bei Punkt 2343 folgt man Wegspuren/Schafpfaden nach links (Osten), und hält dabei immer ungefähr die gleiche Höhe. Bald erreicht man die eher flachen Ausläufer südlich des Gipfels und steigt Richtung Madrisa Bergstation ab (…in meinem Fall begleitet von wüstem "Donnergröhlen" aus der Ferne).
Mehr Bilder und Details zu dieser und vielen anderen Touren unter
www.flickr.com/photos/von-marazzi
NEU - Homepage: www.hikr.org/user/Shepherd
www.flickr.com/photos/von-marazzi
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